Ulrich Deppendorf | Journalist · Moderator
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    G20 Gipfel in Hamburg (2)

    14.07.2017 Klassik Radio

    Das Thema der Woche ist immer noch der G20 Gipfel mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen heute vor einer Woche in Hamburg. Und den Folgen.

     

    Begründung:

    Dieser Gipfel wird nach dem G8 Gipfel 2001 in Genua in die Geschichte eingehen als ein Gipfel mit den gewalttätigsten Auseinandersetzungen mit Kriminellen, die sich Globalisierungs-Gegner nennen.

     

    Einordnung und Meinung:

    Dieser Gipfel ist inhaltlich an einem Debakel vorbeigekommen. Es präsentierte sich ein relativ beherrschter US-Präsident, der sich selbst beim Klimaschutz isoliert hat. Dafür – und das ist das Positive- sind die restlichen 19 dabeigeblieben. Gipfel sind immer Kompromisse. Beide sind sinnvoll und müssen weiter möglich sein.

    Ein Debakel dagegen erlebten Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und seine Polizeiführung. Das bleibt haften. Trotz Entschuldigung. Auch bei Angela Merkel. Sie wollte den Gipfel in Hamburg. – so wie Olaf Scholz. Es war ihr Gipfel. Sie wollte schöne Wahlkampfbilder und bekam Gewaltorgien. Auf Ihre Entschuldigung warten die Hamburger noch! Merkel zeigt sich dafür-auch im eigenen Interesse -solidarisch mit dem SPD Mann Scholz, der von seiner eigenen Partei nicht gerade überragende Unterstützung erhält. Selbst in Gipfel-Fragen ist die SPD –Führung nicht einig. Das kann selbst die Attacke von SPD Außenminister Sigmar Gabriel auf Angela Merkel nicht überdecken. Sie zeigt nur eines: Die Große Koalition ist am Ende.

     

    Eine weitere Folge:

    Der Links-Terrorismus rückt wieder in den Vordergrund. SPD, Linke und Grüne müssen über ihre Distanz zu Linksextremen Gruppen nachdenken und – das gilt dann für

    alle Parteien – auch über die Frage , wie lange eine Gesellschaft rechtsfreie Räume, wie die Flora in Hamburg oder die Rigaer Strasse in Berlin, erdulden muss. Da wird ein Umdenken notwendig. Nach Hamburg - immer dringlicher.

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