Ulrich Deppendorf | Journalist · Moderator
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    Die Rede von EU-Kommissionspräsident Jean Claude Junker zu Europa

     

    15.09.2017 Klassik Radio

    Das Thema der Woche ist für mich: Die Rede von EU-Kommissionspräsident Jean Claude Junker zu Europa vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Mittwoch.

     

    Begründung:

     

    Diese Rede war wohl Junckers Vermächtnis an Europa. Eine Vision von einem Europa der Zukunft. Gerade jetzt, wo der europäische Gedanke sich so vielen Zweifeln und so viel Ablehnung gegenüber behaupten muss, war dies eine notwendige und beachtenswerte Rede.

     

    Einordnung:

     

    Der große Dirigent Claudio Abado war nicht nur ein überragender Musiker, er war auch ein europäischer Visionär. Er gründete – mittlerweile weltberühmte -Europäischer Orchester, er kämpfte für den Europäischen Gedanken - für das europäische musikalische Zusammenspiel. Jean Claude Junker kämpft für den politischen Zusammenhalt Europas. Er will auch die Deutsch –französische Achse stärken. Seine Ideen sind weitreichend, nicht alles wird sich umsetzen lassen, aber seine Leidenschaft für dieses Europa sollte uns alle anstecken. Es darf nicht sein, das Nationalisten und Rassisten –wie bei uns die Gauland, Weidel und Höcke AFD, Europa und seine Werte zerstören. Im Deutschen Wahlkampf werden Junckers Ideen jetzt erst einmal zurückhaltend positiv bis zum Teil durchaus ablehnend aufgenommen , bei Union und FDP sicher auch aus wahltaktischen Gründen. Doch welche Koalition nach dem 24.September auch regieren wird, an den Gedanken Junckers wird sie nicht mehr vorbeikommen. Sie zeigen in eine richtige Richtung, in die Richtung der Leidenschaft für dieses Europa, für ein demokratisches, soziales, offenes, friedliches aber auch wirtschaftlich starkes Europa. Darauf weist Wolfgang Schäuble immer wieder zu Recht hin. Dieser Kontinent wird in der ganzen Welt beneidet, auf ihm ruhen Hoffnungen, auch im Kampf gegen Diktatoren und Despoten. Dafür hätte auch Claudio Abado jetzt weiter gekämpft. Leider haben wir zu wenige Abados in Europa.

     

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